Vermietung Atelier Sidi
Im Atelier Sidi ist fast alles möglich: Die denkmalgeschützten Räume im vorderen Teil des Kesselhaus auf dem Winterthurer Sidi-Areal bieten den idealen Rahmen für eine gelungene Ausstellung, Kurse voller Kreativität, unvergessliche Geburtstage, Familienanlässe, Geschäfts- oder Hochzeitsapéros. Dem Charme der teilrenovierten, denkmalgeschützten Räume kann sich niemand entziehen, sie hinterlassen bei jedem Besucher einen bleibenden Eindruck.

Ausstellungen
Das ehemalige Atelier von Eugen Bänziger diente dem Winterthurer Künstler jahrzehntelang auch als Ausstellungsraum, heute steht es allen interessierten Künstlern und Künstlerinnen für Ausstellungen offen. Die Räume können mit oder ohne Stellwände gemietet werden.

Geburtstage, Kurse etc
Das Atelier Sidi lädt auch zum Feiern von Geburtstagen, zu Lesungen, Kursen, Familien- und kleineren Firmenanlässen. Es kann mit oder ohne Bilder von Eugen Bänziger gemietet werden und bietet Platz für bis zu 50 Frauen, Männer und Kinder.
Eine topmoderne Küche und WCs sind vorhanden.
Das Atelier liegt zentrumsnah, im Winterthurer Sidi-Areal. (vorderer Teil des ehemaligen Kesselhauses)

Preise
1 Tag/Abend kostet 100 bis 150 Franken
1 Wochenende (Freitag bis Sonntag): 300 Franken
1 Woche (7 Tage): 450 Franken
Ab 2 Wochen pauschal 400 Franken pro Woche
wenn Sie alles selbst organisieren und die Räume besenrein zurücklassen.
Wir übernehmen gerne einen Teil Ihrer Arbeit oder stellen mit Ihnen gemeinsam aus. In diesem Fall richtet sich der Preis nach unserem Aufwand und wird speziell vereinbart.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Entweder via Kontaktformular auf dieser Homepage oder unter der Telefonnummer 052 212 74 06 oder 078 820 02 44.

 
Back to the Sidi
es ist kaum zu glauben, aber wahr - Mitte September 2009 zügle ich die Bilder wieder ins alte Atelier, dorthin, wo Eugen über 30 Jahre lang gelebt und gearbeitet hat.
Zugegeben, das Areal sieht inzwischen völlig anders aus, aber das Eugen-Hüsli hat den Abbruch wie durch ein Wunder überlebt und steht wie eine Festung neben dem denkmalgeschützen Chämi. Etwas verloren wirkt es schon in der neuen Umgebung, aber von seinem Charme hat es trotz einiger Veränderungen nichts verloren.
Jetzt liegt es an mir und Euch, den alten, neuen Räumen wieder Leben einzuhauchen.
Zum neuen Jahr
 

En Vorsatz – oder en Satz vorwärts?

Gäll, häsch au scho Vorsätz gha
Und dänn häsch es blibe la?

Ich sett alles meh vorzue näh,
Schtatt mim tänkte Ziel najage.
Mim eigne Chopf meh Freiruum gä;
Nid begrabni Hünd go gnage.

Nüt verschiebe, nüt verdränge –
Lieber tue, nid umehänge.
Nüme grüble, nid zviel rauche –
Nid im Alkohol abtauche.
Nie meh hirne, nid viel rauche –
Nid i Depressione tauche.

So Vorsätz sind e gueti Sach
Doch sie schwäbed obe am Tach –
Will d'Realität und d'Gwohnet au
Die mached d'Vorsätz gern zur Sau.

D’Vorsätz sind vom Tach abecho.
Sie sind jetzt da und fräged: "Wo
Wettisch du euis gern heretue?
Mir sind all da und gänd kei Rueh.

Mir surred ume i dim Grind.
Wottsch euis det wäg, dänn nimmsch du gschwind
Papier und Schtift i dini Hand:
Schrib euis all uf. Hänk euis a d'Wand.

Dänn lached mir dich saufräch a:
Wänn wottsch din gwohnte Schrott verlah,
Mit euis es Schrittli witergah?
Fang sofort a. He, blib nid schtah!“

Gäll, s'Mache isch halt huereschwär.
Doch wänn das Mache nid da wär,
Wär alles nume Traum-Idee –
Und d'Vorsätz würded nie es Gscheh.

  • Eugen Bänziger
  • Idee: Atelier Sidi, Dezember 2001
    Gschribe: La Reverdy, St. Aquilin, Dordogne Januar 2002